Wir haben beobachtet, dass die Zahl der Schülerinnen und Schüler wächst, die unregelmäßig oder nie ihre Hausaufgaben anfertigen. Leider haben wir manchmal den Eindruck, dass in diesen Fällen auch die Eltern die Hausaufgaben für nicht wichtig halten und ihre Kinder nicht dazu anhalten, diese zu erledigen.
Hausaufgaben sind wichtig!
In fast allen Fächern ist es notwendig, dass sich die Kinder allein, in Ruhe und ohne Hilfe mit dem Unter-richtsstoff auseinandersetzen. Dazu gehört neben der Übung und Sicherung des Gelernten z.B. auch das An-fertigen von Mappen für die Sachfächer.
Lehrerinnen und Lehrer müssen ihre Hausaufgabenpraxis mit den Klassenelternschaften erörtern und abstimmen. Dies geschieht in der Regel auf den ersten Elternabenden.
Wichtig ist: ein bloßes „Das konnte ich nicht“ reicht in der Regel als Entschuldigung für nicht gemachte Hausaufgaben nicht aus. Wir erwarten zumindest einen Anfang oder den Versuch einer Lösung im Heft – nach Möglichkeit durch ein paar erklärende Worte der Eltern ergänzt.
Hausaufgaben sollten so gestellt sein, dass die Mehrheit der Kinder sie im Normalfall ohne fremde Hilfe bewältigen kann. Sollten Sie also ständig Probleme mit zu schweren Hausaufgaben erleben, nehmen Sie unbedingt Kontakt mit der Lehrkraft auf.
Wenn man keine Hausaufgaben macht, gibt es Probleme!
Abgesehen von anderen „Strafmaßnahmen“ können nicht gemachte Hausaufgaben mit „ungenügend“ in die mündliche Note einfließen. Lehrer sind nicht verpflichtet, in jedem Einzelfall die Eltern über derartige Versäumnisse zu informieren, obwohl die Lehrer und Lehrerinnen der Sertürner-Realschule dies in aller Regel tun. Auch nicht geführte Mappen in den verschiedenen Fächern können als Leistungsverweigerung eine „6“ zur Folge haben. Kurze schriftliche Überprüfungen der Hausaufgaben können stattfinden.
Also bitten wir Sie: Beobachten Sie Ihr Kind.
Haben Sie den Eindruck, dass es scheinbar nie Hausaufgaben macht oder sofort fertig ist, stimmt etwas nicht. Lassen Sie sich das Hausaufgabenheft und die fertigen Hausaufgaben zeigen und nehmen Sie im Zweifel Kontakt zu den Lehrkräften auf. Es geht um die Schulleistungen und damit auch um die Zukunft Ihres Kindes!